AU-Aktivitäten für alle

DIE AU wird zu allen Jahreszeiten und von allen Schülerinnen und Schülern der ILB für Themenschwerpunkte genutzt.

Im Eingangsbereich (1.-3.) stehen naturpädagogische Aufenthalte, elementare Naturerfahrungen, freies Spiel und entdeckendes, sinnliches Lernen im Vordergrund.

Im Übergangsbereich (4.-6.) werden natur- und erlebnispädagogische Tage sowie themenbezogene Projekte durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Tiere und Pflanzen im Lebensraum Au.

Im Ausgangsbereich (7.-8.) werden zweiwöchige praxis- und handlungsorientierte Projekte umgesetzt. Wesentlich ist die Verbindung von theoretischen Lerninhalten mit der Praxis.
Ein biologisch-dynamischer Garten wurde angelegt mit einer Kräuterspirale, mit Wegen, einem Hügel- und einem Hoch-Beet.

Ein Lehm-Ofen und eine Pergola wurden errichtet, ein Versammlungsplatz gestaltet und eine Feuerstelle errichtet, an der gemeinsam für die Jüngeren gekocht werden kann.

Schwerpunkte im Eingangsbereich

Im Eingangsbereich (1.-3.) stehen naturpädagogische Aufenthalte, elementare Naturerfahrungen, freies Spiel und entdeckendes, sinnliches Lernen im Vordergrund.

 

Übergangsbereich

Im Übergangsbereich (4.-6.) werden natur- und erlebnispädagogische Tage sowie themenbezogene Projekte durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Tiere und Pflanzen im Lebensraum Au.

Mittelalterprojekt im Übergangsbereich

Im Verlauf von 2 Wochen durften alle SchülerInnen des Übergangsclusters (4./5./6. Schulstufe) im November 2016 in die Welt des Mittelalters eintauchen. Jeden Tag fuhr eine Gruppe von ca. 18 SchülerInnen, bunt gemischt aus allen Übergangs-Gruppen, in DIE AU und verwandelten sich in Bäckerlehrlinge, Kochlehrlinge, Löffel-Schnitzer oder Bauern, die ihre Waren am Markt verkauften. Vor und nach so einem Mittelalter-Tag in der Au wurde im Schulhaus dazu gearbeitet und geforscht. Einige Highlights aus der täglichen Abschlussrunde:

Das Löffelschnitzen war toll!
Das Leben im Mittelalter war schon hart!
Ich habe einen Teller und eine Schüssel aus Lehm getöpfert.
Das Feuer hat echt schnell gebrannt, ganz ohne Papier und Zünder!
Mit einem großen Löffel kann man mehr Suppe essen!
Das Aufkehren rund um die Feuerstelle hat Spaß gemacht!
Es war toll, wie alle zusammengeholfen haben, zum Beispiel beim Abwaschen!
Ich habe nicht gewusst, dass es so viel Spaß machen kann, einen einfachen Holzlöffel zu schnitzen!

Ausgangsbereich

Im Ausgangsbereich (7.-8.) werden zweiwöchige praxis- und handlungsorientierte Projekte umgesetzt. Wesentlich ist die Verbindung von theoretischen Lerninhalten mit der Praxis.
Ein biologisch-dynamischer Garten wurde angelegt mit einer Kräuterspirale, mit Wegen, einem Hügel- und einem Hoch-Beet.

Ein Lehm-Ofen und eine Pergola wurden errichtet, ein Versammlungsplatz gestaltet und eine Feuerstelle errichtet, an der gemeinsam für die Jüngeren gekocht werden kann.

Schuppenrenovierung 2019 Teil 1-3

Dieses Schulhalbjahr, hat sich das Grundstück in der Stockerau immer wieder verändert, nicht nur der Bärlauch und die Tulpen sprießen. Es wächst Dank fleißiger Hände noch Einiges mehr. Unsere Boote haben einen neuen Unterstand, der Garten neue Wege und Beete und der Schuppen wird grundlegend renoviert.

 

 

Forstprojekt 2019

Unter dem Motto „ich und mein Holz“ hatten die SchülerInnen die Möglichkeit alle Schritte zur Brennholzproduktion live zu erleben. Über 20m hohe Bäume wurden gefällt, zersägt, gespalten, gehackt, geschlichtet… Auch die Kälte war live erlebbar und somit die Notwendigkeit, sich um Schutz und Wärme zu kümmern. Planen spannen, Lagerfeuer entfachen, wärmende Speisen zubereiten und sich warm anziehen wurde geübt! So konnte mit Spaß (Danke Bogenbaugruppe, die Bögen sind super!) und Durchhaltevermögen, durch dieses Projekt das Brennholz für den nächsten Winter gesichert werden!

Ein großer Dank an Günter, der zum wiederholten Male dieses Forstprojekt für uns möglich macht. Begeisternd durch seine eigene Leidenschaft für den Wald, lehrreich durch sein Waldwissen und in Begleitung mit Timber, einfach spitze!

Günter Staffenberger, Waldpädagoge www.waldkinder.at

 

Bogenbauprojekt 2018

In diesem Herbst sammelten die Schülerinnen und Schüler bereits u.a. Erfahrungen im Bogenbau (mit Manau und Esche), als auch bei der Arbeit am Lehmofen. Für die Bögen wurde einerseits Manau verwendet und es wurden unter Anleitung des Waldpädagogen auch Eschenstämme aus dem Wald geholt.

Holzprojekt 2017/18

Im Schuljahr 2017/18 konnten die SchülerInnen des Ausgangsbereichs insgesamt 12 Wochen in der AU verbringen. Es wurden in drei Projekten zu jeweils zwei Wochen Sessel und andere Nutzgegenstände aus Holz gebaut.
Das Projekt im März wurde von minus 15°C begleitet. Da es zu kalt war, um mit den Maschinen im Hof zu arbeiten wurde das Thema spontan zu “Feuer und Eis” geändert. Das Hauptaugenmerk dieses Projekts lag auf dem Erlernen alter Techniken des Feuermachens – OHNE Feuerzeug und Zünder.
Drei andere Gruppen widmeten sich den Themen: Arbeit im Forst, Gerben von Leder wie früher und der Installation eines Solarpaneels. Nun bekommen wir auch im Lernraum “Sonnenlicht” :).
Außerdem durfte auch der Garten wieder umgestaltet, bepflanzt und abgeerntet werden.

 

Forstprojekt 2016

Im Dezember 2016 widmete sich die Stammgruppe C2 des Ausgangsbereichs dem Thema „Rohstoff Holz“. Begleitet von einem Waldpädagogen und Forstexperten wurde der Umgang mit den Werkzeugen, die in der Forstarbeit eingesetzt werden, erlernt und praktisch geübt. Am Ende der zwei Wochen konnten wir dann stolz fast drei Festmeter Holz (großenteils gespalten) fachgerecht aufstapeln. Dieses Holz wird uns dann im nächsten Winter wärmen.

INKLUSIVE SOMMERERLEBNISWOCHEN IN DER AU

Spielen im Wald, Hüttenbau, Kanufahren, Bogenschießen, Kompass- und Urwaldwanderungen durch die Au, Spiel und Spaß am und im Wasser, Schnitzen, Feuer machen, Handwerkliches, lustvolles Gestalten mit Naturmaterialien und Farbe, gemeinsames Kochen, Tier- und Pflanzenerkundung, sowie eine einmalige Übernachtungsmöglichkeit (7€ pro Kind). In den Sommer Erlebniswochen in der AU haben die Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, Natur als Lebensraum aktiv zu erfahren, zu entdecken und zu gestalten. Wesentliche Elemente sind elementare Naturerfahrungen, sinnstiftende Erlebnisprozesse und die Reduktion auf das Wesentliche. Alle Tätigkeiten in und mit der Natur sollen als notwendig und sinnvoll erkannt werden und ergeben sich aus den Herausforderungen vor Ort.

Den Kindern und Jugendlichen soll es so ermöglicht werden
  • sich bei gemeinsamen Erlebnisprozessen als wertvoller Teil der Gemeinschaft zu erleben
  • persönliche Potenziale zu entdecken und zu entfalten
  • Neugier, Entdeckerfreude und Forschergeist auszuleben
  • eigene und echte Fragen zu stellen und zu meistern
  • Zufriedenheit bei der Bewältigung unterschiedlicher selbstgestellter Aufgabenstellungen zu verspüren
  • persönliche Erfolgserlebnisse zu genießen

Die Kinder werden dabei von erfahrenen Erwachsenen begleitet und betreut, die von ihrem Beruf her Lernbegleiterinnen an der ILB sind. Die Erwachsenen folgenden Grundsätzen eines respektvollen Zusammenlebens von Kindern und Erwachsenen, durch ihre Offenheit nehmen sie  Rücksicht auf die Grundbedürfnisse und Wünsche der Kinder.

Dieses Angebot richte sich an alle Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren, die an der ILB sind, an die ILB kommen oder der ILB nahe stehen. Der Veranstalter dieser Sommer Erlebniswoche, der Verein Lernen unter Sternen nimmt bei seinem Angebot auch auf die finanziellen Möglichkeiten der Erziehungsberechtigten Rücksicht.

In den vergangenen Jahren gab es jeweils drei solcher Wochen und zwar immer
Mo – Do 8:30 bis 17:30 / Fr 8:30 bis 15:30
Treffpunkt: Wien Handelskai 15 bis 18 Kinder im Alter von 6 – 14 Jahren
Betreuung: je 2 ILB-PädagogInnen, unterstützt von 1-2  AssistentInnen

Für 2020 gibt es zwar noch keine konkreten Termine, aber wir denken bereits wieder darüber nach und sobald es Näheres dazu gibt, werden wir es hier veröffentlichen.